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Glossar

Alexandertechnik

[Unterbegriff der Manuellen Medizin]

Die Alexandertechnik bezeichnet eine Methode der Manuellen Medizin, die sich auf den Prozess der psychophysikalischen Re-Edukation stützt. Die Anwendung der Alexandertechnik soll das haltungsbedingte Gleichgewicht und die Koordination optimieren, so dass Bewegungen unter minimaler Anstrengung und maximaler Leichtigkeit ablaufen können. Die Alexandertechnik wurde von Frederick M. Alexander (1869-1957) entwickelt. Ihre Basis besteht aus drei Prinzipien: Die physische Funktion ist durch ihren Gebrauch bestimmt, der Organismus funktioniert als ein Ganzes und die Beziehung zwischen Kopf, Hals und Wirbelsäule ist unerlässlich für die optimale Funktionsfähigkeit des Organismus. Die Bewegung des menschlichen Körpers wird dann als am meisten flüssig betrachtet, wenn der Kopf als erstes nach vorn geführt wird und dann die Wirbelsäule folgt. Regelmäßige Übung verbessert Koordination und Gleichgewicht.