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Glossar

Homotoxikologie

[verwandter Begriff: Homöopathie]

Die Homotoxikologie stellt eine moderne Weiterentwicklung auf der Basis der Homöopathie dar. Aus der Perspektive der Homotoxikologie werden Krankheiten prinzipiell durch Toxine, z.B. chemische Toxine, bakterielle Exotoxine, biologische Endotoxine, posttraumatische zelluläre Ablagerungen und auch durch Nebenprodukte körperspezifischer metabolischer Prozesse, verursacht. Des Weiteren wird angenommen, dass Krankheitssymptome das Resultat des körpereigenen Versuchs seien, sich selbst zu heilen, woraus folgt, dass sie nicht unbedingt unterdrückt werden sollten. Die hauptsächliche Diagnostik beruht auf einer Sechs-Phasen-Tabelle, die die Zuordnung von Symptomen zu vordefinierten Phasen von Körperreaktionen ermöglicht. Homotoxikologische Arzneimittel sind nach den Vorgaben der Homöopathie hergestellte Kombinationsprodukte oder auch Komplexmittel, welche messbar hohe Mengen an homöopathischen Zubereitungen aktiver Bestandteile enthalten. Sie können in der Behandlung spezifischer Erkrankungen angewandt werden. Die Homotoxikologie stellt eine Verbindung zwischen der konventionellen Medizin, die auf die Erhaltung der Intaktheit des Gewebes Wert legt, und der Homöopathie, die ihr Augenmerk auf die systemischen Effekte des Ungleichgewichts bei einem Patienten richtet, dar.